Wechselrichter

Wechselrichter – das Herzstück der Photovoltaikanlage

Wer sich für eine Photovoltaikanlage entscheidet, beschäftigt sich häufig zuerst mit den Solarmodulen. Dabei wird oft übersehen, dass der Wechselrichter eine mindestens ebenso wichtige Rolle spielt. Ohne ihn wäre der erzeugte Solarstrom im Haushalt gar nicht nutzbar. Der Wechselrichter sorgt dafür, dass der von den Modulen erzeugte Strom in eine Form umgewandelt wird, die Haushaltsgeräte und das öffentliche Stromnetz verwenden können.

Gleichstrom Wechselstrom

Funktion des Wechselrichters

Photovoltaikmodule erzeugen Gleichstrom (DC). Im Haushalt und im öffentlichen Stromnetz wird jedoch Wechselstrom (AC) benötigt. Die Aufgabe des Wechselrichters besteht darin, den Gleichstrom in Wechselstrom umzuwandeln.
 
Dabei erledigt er deutlich mehr als nur die Stromumwandlung. Moderne Geräte überwachen ständig die Leistung der Solarmodule und sorgen dafür, dass die Anlage jederzeit möglichst effizient arbeitet. Sie stimmen die erzeugte Strommenge auf die aktuellen Bedingungen ab und kommunizieren mit dem Stromnetz.

Aufgabe des Wechselrichters

Zu den wichtigsten Aufgaben eines Wechselrichters gehören:

Umwandlung von Gleichstrom in Wechselstrom
Optimierung der Stromerzeugung durch MPP-Tracking
Überwachung der Netzspannung und Frequenz
Sicherheitsabschaltung bei Störungen
Bereitstellung von Daten zur Anlagenüberwachung
Steuerung von Batteriespeichern bei entsprechenden Systemen

Geglätteter Sinusstrom

Moderne Wechselrichter erzeugen einen sogenannten reinen Sinusstrom. Dieser entspricht nahezu exakt der Stromqualität, die aus der Steckdose des öffentlichen Stromnetzes kommt.
 
Die erzeugte Spannung verläuft in einer gleichmäßigen Sinuskurve mit einer Frequenz von 50 Hertz. Dadurch können sämtliche Haushaltsgeräte problemlos betrieben werden. Vom Kühlschrank über die Wärmepumpe bis hin zum Computer erhalten alle Verbraucher eine stabile und saubere Stromversorgung.
 

Wechselrichter erzeugen reinen Sinusstrom
Wechselricter

Auswahl des Wechselrichters

Wichtige Auswahlkriterien sind:

* Passende Leistung zur Größe der Solaranlage
* Hoher Wirkungsgrad von möglichst über 97 Prozent
* Mehrere MPP-Tracker bei unterschiedlichen Dachausrichtungen
* Kompatibilität mit Batteriespeichern
* Möglichkeit zur Notstrom- oder Ersatzstromversorgung
* Einfache Überwachung per App oder Online-Portal
* Lange Garantiezeiten und guter Herstellerservice

Insbesondere bei Dächern mit mehreren Dachflächen oder unterschiedlichen Neigungswinkeln können mehrere MPP-Tracker die Stromausbeute deutlich verbessern.

Die richtige Installation ist entscheidend

Auch der beste Wechselrichter kann seine Vorteile nur dann ausspielen, wenn er fachgerecht installiert wird. Die Installation sollte daher immer durch einen qualifizierten Fachbetrieb erfolgen.
Zu beachten sind unter anderem:

Ausreichende Belüftung des Geräts
Schutz vor direkter Sonneneinstrahlung
Trockener und gut zugänglicher Montageort
Leitungswege zur Reduzierung von Energieverlusten
Einhaltung aller Vorschriften des Netzbetreibers
Fachgerechte Anmeldung und Inbetriebnahme
Experten mit Stromspeicher

Antworten auf die häufigsten Fragen zum
Wechselrichter

Unsere Experten beantworten Ihnen hier die häufigsten gestellten Fragen
unserer Kunden zu Photovoltaikanlagen.

Fragen und Antworten

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